Pro eine Woche gratis: Code NETMUTE
NetMute

Zwei Wege zu NetMute

Beide Male dieselbe App. Nimm den, der zu dir passt.

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Der einfache Weg

  • Updates kommen von selbst
  • Kein Schlüssel, den man aufheben muss
  • Zahlung und Rückgabe laufen über Apple
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Version 2.3.10 · 13 MB

  • Rechnung mit Umsatzsteuer-ID, buchhaltungsfertig
  • 5er- und 10er-Lizenzen fürs Team
  • Freischaltung über einen Lizenzschlüssel
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Der direkte Build ist mit Developer ID signiert und von Apple notarisiert. Er aktualisiert sich ebenfalls selbst, und der Lizenzschlüssel lässt sich jederzeit auf einen anderen Mac umziehen.

LuLu Firewall im Test (2026): Die kostenlose Open-Source-Firewall für den Mac

LuLu ist die kostenlose, quelloffene Firewall für ausgehende Verbindungen auf dem Mac, aus Patrick Wardles Objective-See-Stiftung. Sie ist der naheliegende Einstieg, wenn du kontrollieren willst, welche Apps nach Hause telefonieren, ohne eine Lizenz zu kaufen. Wir haben uns die aktuelle Version 4.5.1 vom 5. August 2026 angesehen: was LuLu ist, für wen sie passt und wo du vielleicht mehr willst.

9 Min. LesezeitAktualisiert

Was LuLu ist und wie man sie installiert

LuLu ist eine kostenlose, quelloffene Firewall, entwickelt von Patrick Wardle und der Objective-See-Stiftung, demselben Team hinter einer angesehenen Sammlung kostenloser Mac-Sicherheitstools. Der vollständige Quellcode liegt unter der GPLv3-Lizenz auf GitHub, jeder kann also genau nachlesen, was sie tut. Für ein Sicherheitstool ist diese Überprüfbarkeit ein echtes Argument: Du vertraust keiner Blackbox.

Die Installation ist einfach. Lade LuLu von objective-see.org, zieh sie in den Programme-Ordner und erlaube die Netzwerkerweiterung, nach der macOS fragt. Es gibt kein Konto, keinen Lizenzschlüssel und keinen Bezahlschritt: LuLu ist kostenlos, über Spenden freut sich das Projekt.

Aktuell ist Version 4.5.1 vom 5. August 2026, zwei Tage nach 4.5.0. Objective-See nennt macOS 10.15 oder neuer als Voraussetzung. Nach der Installation sitzt LuLu in der Menüleiste und beginnt, ausgehende Verbindungen zu überwachen.

Wie LuLu funktioniert: das Alarmmodell

LuLu ist eine Firewall mit Rückfragen für ausgehende Verbindungen. Will eine App eine Verbindung aufbauen, für die LuLu keine Regel hat, erscheint ein Hinweis mit Prozess und Ziel, und du wählst zulassen oder blockieren. Deine Antwort wird als Regel gespeichert, dieselbe Frage kommt also nicht wieder.

Beim Antworten legst du den Geltungsbereich fest: der ganze Prozess oder nur das Ziel, das er gerade erreichen will (eine Regel kann auch einen Port enthalten). Regeln gelten dauerhaft oder laufen ab. LuLu kann außerdem Apple-Programme automatisch zulassen, was viel vom macOS-internen Rauschen ausblendet, wenn du nur Apps von Drittanbietern kontrollieren willst.

Rechne am ersten Tag mit einer Welle von Rückfragen, weil deine Alltags-Apps jeweils ihre erste Verbindung aufbauen. Wenn du gar nicht gefragt werden willst, lässt der passive Modus LuLu ohne Hinweise laufen: Bestehende Regeln gelten weiter, und du legst fest, ob neue Verbindungen pauschal erlaubt oder blockiert werden.

Zwei weitere Funktionen übersieht man leicht. Block- und Erlaubnislisten lassen sich aus einer lokalen Datei oder von einer URL laden (eine einfache Liste von Hosts oder IP-Adressen; Einträge auf der Blockliste haben Vorrang). Und Profile halten getrennte Sätze von Regeln und Einstellungen, die du von Hand wechselst.

Wo LuLu glänzt

Sie ist wirklich kostenlos. Keine Testversion, keine Freemium-Stufe: das ganze Tool, ohne Bezahlschranke. Wer einfach verhindern will, dass unbekannte Apps nach Hause telefonieren, ohne Geld auszugeben, findet kaum etwas Besseres.

Sie ist quelloffen und überprüfbar. Der Code liegt auf GitHub. Objective-See erklärt, dass LuLu keine Nutzer- oder Produktdaten sammelt oder überträgt; der einzige Kontakt zu Objective-See ist eine Update-Prüfung, die du in den Einstellungen abschalten kannst. Für ein Datenschutz-Tool ist es viel wert, das selbst nachprüfen zu können.

Sie ist fokussiert. LuLu erledigt eine Aufgabe, nämlich ausgehende Verbindungen melden und blockieren, und will keine Analyse-Suite sein. Sobald deine Regeln stehen, hält sie sich zurück.

Sie wird aktiv gepflegt. Drei Versionen zwischen Ende Juli und Anfang August 2026 (4.4.3, 4.5.0 und 4.5.1) zeigen ein Projekt, das mit macOS Schritt hält.

Sie stammt aus vertrauenswürdiger Quelle. Die Tools von Objective-See sind weit verbreitet und in der Mac-Sicherheits-Community hoch angesehen, was bei einem Programm auf Netzwerkebene zählt.

Worauf du für den Nullpreis verzichtest

Kein Verlauf. LuLu ist um die Entscheidung im Moment gebaut. Der Menüpunkt Network Monitor öffnet Netiquette von Objective-See, das die aktuellen Verbindungen live auflistet, aber LuLu führt keine historischen Diagramme und keinen Traffic-Verlauf pro App. Wenn du wissen willst, was eine App letzte Woche getan hat, ist LuLu dafür nicht gebaut.

Keine eigene Trackerliste. Der Hinweis von LuLu zeigt dir, dass eine App etwa `app-measurement.com` kontaktiert. Dass das ein Analyse-Endpunkt von Google ist, musst du selbst wissen. Du kannst eine Blockliste aus einer Datei oder von einer URL laden, aber du wählst diese Liste aus, vertraust dem, der sie pflegt, und hältst sie selbst aktuell. NetMute geht den umgekehrten Weg: Das Tracker Shield bringt eine kuratierte Liste mit über 300 Tracker-Domains mit und blockiert sie, ohne pro Verbindung zu fragen. Auf dem Mac des Entwicklers (7. bis 22. September 2026) hat GeForce NOW 59 Domains kontaktiert; zwei davon waren Tracking-Endpunkte (feedbacks.telemetry.data.nvidia.com und events.telemetry.data.nvidia.com), und beide wurden ohne Rückfrage blockiert.

Jede Entscheidung liegt bei dir. Mit Rückfragen beurteilst du bei jedem Prozess und Ziel, ob es in Ordnung ist; im passiven Modus werden neue Verbindungen entweder alle erlaubt oder alle blockiert. Aus unserer Sicht ist für die meisten, die keine Netzwerkprofis sind, keines der beiden Extreme auf Dauer angenehm.

Einfachere Regeln, Profile von Hand. Eine LuLu-Regel erfasst einen Prozess oder ein Ziel, optional mit Port und Ablaufzeit. Little Snitch ergänzt Protokoll, Richtung und Portbereiche und wechselt Profile automatisch je nach Netzwerk. LuLus Profile wechselst du nur von Hand, und Datenlimits pro App gibt es nicht.

LuLu und die Alternativen

LuLu ist die kostenlose, quelloffene Wahl mit Rückfragen. Wenn Preis und Überprüfbarkeit für dich zählen und du Zulassen/Blockieren-Entscheidungen gern selbst triffst, ist sie hervorragend.

Little Snitch (Objective Development, Version 6.5) ist die tiefgehende Option für Power-User: dasselbe Prinzip mit Rückfragen, dazu ein detaillierter Regeleditor, ein Network Monitor mit Traffic-Diagramm über bis zu 12 Monate, Blocklisten, die du nach Kategorie hinzufügst (standardmäßig aus), DNS-Verschlüsselung und automatischer Profilwechsel je nach Netzwerk. Verkauft wird es als unbefristete Lizenz direkt beim Hersteller.

Radio Silence verzichtet auf Rückfragen: Du setzt Apps auf eine Blockliste, und sie bleiben offline. Dazu kommt ein Echtzeit-Netzwerkmonitor, der jede Verbindung zeigt. Radio Silence ist ein Einmalkauf.

NetMute übernimmt den Teil, den LuLu dir überlässt. Das Tracker Shield blockiert über 300 bekannte Tracker-Domains ohne Rückfrage, App X-Ray benotet jede App nach dem, was sie tatsächlich kontaktiert, und neue Verbindungen werden auf Wunsch still protokolliert statt gemeldet, sodass du sie in einem Durchgang prüfst. NetMute lädst du kostenlos; Pro ist ein einmaliger Kauf, ohne Abo und ohne Account. NetMute ist nicht quelloffen und jünger als LuLu, und in Browsern, die Namen selbst auflösen (etwa Brave), braucht die namensbasierte Blockierung eine zusätzliche Einstellung.

Die ehrliche Zusammenfassung: Aus unserer Sicht ist LuLu die stärkste kostenlose Mac-Firewall, die es heute gibt. Wenn du eigentlich weniger Tracker willst, ohne Domains selbst zu recherchieren, lade NetMute kostenlos und schau dir an, womit sich deine Apps verbinden.

LuLu Firewall: Häufige Fragen

Du magst LuLu, willst aber, dass jemand die Tracker für dich erkennt?

NetMute behält die Kontrolle pro App und ergänzt ein Tracker Shield (über 300 kuratierte Tracker-Domains, ohne Rückfrage blockiert) sowie eine Datenschutznote pro App. Kostenlos laden; Pro ist ein Einmalkauf, ohne Abo, ohne Account.

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