Datensparer oder Datenschutz-Firewall?
TripMode ist ein Datensparer. Solange es eingeschaltet ist, wird jede App gesperrt außer denen, die du erlaubst, und TripMode 3 schaltet sich selbst ein, sobald dein Mac einem Hotspot oder einem getetherten Smartphone beitritt. Es hat Zeitpläne, Profile, eine Live-Anzeige und ein Datenlimit für deinen ganzen Tarif. Wenn es dir nur darum geht, Datenvolumen zu strecken, ist dieses Modell einfach und funktioniert.
NetMute beginnt mit einer anderen Frage: Welche deiner Apps sollen überhaupt ins Internet, und mit wem reden sie? Es ist eine Per-App-Firewall, die in jedem Netzwerk läuft, Tracker-Domains sperrt, ohne dich bei jeder Verbindung zu fragen, und jeder App eine Datenschutz-Note gibt, je nachdem, was sie tatsächlich kontaktiert. Mobile Daten sparen kann NetMute auch, mit Limits pro App statt einem Limit für alles.
Was NetMute im Detail kann
Im Hotspot. „Unterwegs“ greift automatisch, sobald dein Mac einem Hotspot beitritt: Es pausiert die Apps, die du ausgewählt hast, achtet auf ein Datenbudget und stellt alles wieder her, wenn du das Netz verlässt. Datenlimits gelten pro App, du kannst also deiner Mail-App ein kleines Budget geben und die Cloud-Synchronisation ganz abschalten, auf Wunsch nur im Hotspot.
In jedem anderen Netzwerk. Die Firewall schaltet sich zu Hause nicht ab. Sperre eine App ganz oder nur einzelne Ziele und sieh den Live-Datenverkehr pro App. Jede Regel zeigt, wie oft sie gegriffen hat, und Regeln, die nachweislich nie greifen können, werden benannt.
Tracker. Der Tracker Shield sperrt über 300 kuratierte Tracker-Domains in Apps und in Browsern. Browser, die Namen selbst auflösen (etwa Brave), brauchen dafür eine zusätzliche Einstellung, und die Prüfung „Wo NetMute schützt“ in der App zeigt pro Browser, wo das Sperren greift. Ein echtes Beispiel vom eigenen Mac des Entwicklers, 7. bis 22. September 2026: GeForce NOW hat 59 Domains kontaktiert, 2 davon Tracking-Endpunkte (feedbacks.telemetry.data.nvidia.com und events.telemetry.data.nvidia.com), beide gesperrt. In 30 Tagen hat derselbe Mac 2.701 Tracker-Anfragen gestoppt, von 33 Apps an 64 Firmen.
Weniger Unterbrechungen. Der Leise-Modus schreibt neue Verbindungen mit, statt für jede eine Abfrage aufzupoppen, und du entscheidest den Rückstau in einem Durchgang.
Was NetMute kostet
NetMute lädst du kostenlos, ohne Zeitlimit. Die kostenlose Version enthält schon die Per-App-Firewall, den Live-Datenverkehr pro App, den Tracker Shield für die 50 aktivsten Tracker-Domains und 5 eigene Domain-Sperren.
Pro ist ein einmaliger Kauf: kein Abo, kein Account, alle Updates innerhalb der Hauptversion inklusive. Pro bringt, was TripMode-Nutzer meist suchen, nämlich Datenlimits pro App und den automatischen Hotspot-Modus, dazu den vollen Tracker Shield (über 300 Domains), App X-Ray mit Datenschutz-Note pro App, das Privacy Dashboard, Berichte über Monate mit CSV-Export, eigene Profile, Zeitpläne und unbegrenzt viele Domain-Sperren.
Pro bekommst du als In-App-Kauf im Mac App Store oder direkt mit Lizenzschlüssel (auch Teamlizenzen für 5 oder 10 Macs und eine ordentliche Rechnung mit USt-IdNr.). TripMode wird zum Vergleich über den Mac App Store und Setapp verkauft: 7 Tage Testphase, danach ein Monats- oder Jahresabo oder ein einmaliger Lifetime-Kauf.

